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< + MAULKORB – DAS MUSS ER KÖNNEN!
    • 31 Jan 19

    + STEIN REICH

    Optimale Ernährung für Hunde und Katzen mit Harnsteinen. 

    WOHER KOMMEN HARNSTEINE?

    Typische Symptome von Harnsteinen oder –kristallen sind Probleme und Schmerzen beim Harnabsatz, blutiger Urin oder eine komplette Blockade der Harnwege. Als begünstigende Faktoren gelten geringe Wasseraufnahme, Futter mit hohem Mineralstoffgehalt, bakterielle Blaseninfektionen und bei Katzen auch Stress – allerdings findet man selten eine direkte Ursache, sodass Harnsteine als „multifaktorielles Geschehen“ bezeichnet werden. Ein Sonderfall sind die Urat- und Cystinsteine, die durch eine angeborene Stoffwechselstörung verursacht werden. 

    DIE DIAGNOSE IST ENTSCHEIDEND

    Um die richtige Behandlung und Diät einleiten zu können, muss die Art der Harnsteine/Harnkristalle genau bekannt sein. Dazu wird Ihre Tierärztin eine Harnuntersuchung, einen Ultraschall und/oder ein Röntgen veranlassen. Die häufigsten Harnsteine bei Hunden und Katzen sind aus Struvit (Magnesium-Ammonium-Phosphat) und Kalziumoxalat.

    DIE RICHTIGE DIÄT

    Der wesentliche Unterschied ist, dass Struvitsteine durch eine den Harn ansäuernde Diät aufgelöst werden können. Kalziumoxalatsteine müssen operativ entfernt werden; die Fütterung danach zielt auf eine Prophylaxe ab. Diätfutter vom Tierarzt sind klinisch getestet, um ein optimales Harnmilieu zu gewährleisten. Aber auch Kochen/Barfen ist in vielen Fällen möglich – lassen Sie sich dazu aber von einem Spezialisten beraten, da falsche Ernährung Harnsteine sogar begünstigen kann! Sprechen Sie mit Ihrer TIERplus Tierärztin – auch über alle Belohnungen und Extras, ob sie für die jeweilige Erkrankung nicht kontraproduktiv sind.

    SPÜLEN, SPÜLEN, SPÜLEN

    Die wichtigste Maßnahme in der Vorbeugung weiterer Harnsteine ist eine möglichst hohe Wasseraufnahme und damit Verdünnung des Harns. Achten Sie darauf, dass Ihr Liebling immer und überall Wasser zur Verfügung hat; stellen Sie möglichst viel Näpfe in der Wohnung auf, besonders für Katzen – diese trinken auch nicht gern neben der Futterschüssel. Bieten Sie unterschiedliches Wasser an – z. B. Leitungswasser, stilles Mineralwasser, Regenwasser oder „Wasser mit Geschmack“, also z. B. mit einem Schluck Suppe, Milch oder Fruchtsaft. Den Erfolg der „Bewässerungsmaßnahmen“ können Sie daran erkennen, dass der Harn möglichst hellgelb ist. +

     

    ERNÄHRUNGSSPRECHSTUNDE

    Für eine ausführliche Ernährungsberatung steht Ihnen Frau Dr. Stefanie Handl zur Verfügung. Dr. Handl ist als Fachtierärztin für Ernährung und Diätetik und Diplomate ECVCN eine ausgesprochene Expertin auf diesem Fachgebiet und steht Ihnen zu folgenden Zeiten gerne mit viel Rat und Tat zur Seite:

    + Mittwoch von 14.00 bis 18.00 Uhr bei TIERplus Brunn am Gebirge
    + Samstag von 9.00 bis 13.00 Uhr bei TIERplus Wien-Stadlau.

    Bitte um Terminvereinbarung mit der jeweiligen Ordination.

     

     

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