TIERplus
Facebook

Neues aus der TIERplus Welt

< + Königliche Aasfresser
    • 02 Feb 19

    + Sicherheitscheck im Haustierrevier

    Giftpflanzen, unverträgliche Lebensmittel oder ungesicherte Balkone: Zuhause lauern so manche Gefahren auf vierbeinige Mitbewohner.

    Was wir im trauten Heim genießen, erkunden unsere tierischen Mitbewohner liebend gern mit vollem Körpereinsatz. Sie buddeln Pflanzenzwiebeln aus, knabbern an Blättern und Dekoration, balancieren auf dem Balkongeländer und inspizieren Regentonnen und Bügeltische. 

    + Giftpflanzen. Auch wenn eigens Katzengras zur Verfügung steht: Katzen knabbern sehr gern an allerlei Grünzeug. Zahlreiche Pflanzen sind giftig für tierische Schützlinge. Dazu zählen Tulpen, Primeln, Hyazinthen, Maiglöckchen, aber auch Efeu, Rhododendron, Buchsbaum, Yucca-Palme, Ficus benjamina und Thuja. Nicht zu vergessen der besonders im Advent beliebte Weihnachtsstern! Eine Aufstellung der vorhandenen Pflanzen kann bei unerklärlichen Symptomen des Vierbeiners wie Erbrechen, Durchfall oder Hautreizungen helfen. 

    + Pools und Regentonnen. Schwimmgelegenheiten sind mögliche Todesfallen für Vierbeiner. Das kann man mit Ausstiegsrampen in Form eines Holzbrettes mit Querleisten vermeiden, das vom Ufer ins Wasser ragt und gut befestigt ist. Auch offene Regenfässer können leicht zum Verhängnis werden. Eine Abdeckung mit einem groben Drahtgeflecht kann dies verhindern.  

    + Balkon und Fenster. Auch die besten Kletterakrobaten können abstürzen und sich dabei sehr schwer verletzen. Meist lenkt Katzen ein vorbeifliegender Vogel oder Schmetterling ab, und das Unglück ist geschehen. Daher sollten Fenster und Balkon immer mit Katzengittern abgesichert sein. Eine große Gefahr geht auch von gekippten Fenstern aus, in denen sich neugierige Miezen verfangen können – oft mit schwerwiegenden Folgen. Auch hier gibt es spezielle Gitter als Schutzvorrichtung.  

    + Falsches „Spielzeug“. Nadeln, Knöpfe, Geschenkbänder, Lametta, Schokolade am Christbaum und andere Kleinteile sind eine große Verlockung für Haustiere. Werden sie beim Spiel verschluckt, kann das dem tierischen Magen-Darm-Trakt übel mitspielen.  

    + Möbel und Türen. Umstürzende Möbel wie Katzenkratzbäume, Regale oder auch Bügelbretter sowie Kippmechanismen im Sofa können zu tödlichen Fallen werden. Durch den Zug beim Durchlüften können Türen sehr heftig zuschlagen und den Liebling unsanft mitreißen. 

    + Chemikalien und Medikamente. Putzmittel und Arzneien sollten immer tier- und kindersicher verwahrt werden. Schon allein die Berührung mit aggressiven Chemikalien kann gefährlich werden. 

    + Aquarium und Waschmaschine. Beide üben eine magische Anziehungskraft auf Katzen aus. Das Aquarium daher unbedingt abdecken und die Waschmaschine vor dem nächsten Waschgang auf darin schlafende „Höhlenbewohner“ überprüfen.  

    + Küche. Hund und Katze werden im Haushalt gern zum Allesfresser. Was uns Menschen mundet, ist für Tiere bisweilen sogar giftig. Avocados, Zwiebeln, Knoblauch, Weintrauben, Rosinen, Nüsse und Schokolade sind für Tiere in größeren Dosen giftig. Der Süßstoff Birkenzucker löst selbst in Kleinstmengen Krämpfe und Vergiftungen aus. 

    + Abfallkübel und Biotonne. Vor allem wenn Hunde und Katzen allein gelassen werden, kommen sie leicht auf dumme Ideen. Da kann es schon vorkommen, dass der Mistkübel nach Essbarem durchforstet und ausgeräumt wird. Das wird nicht nur zur Sauerei, die Tiere können sich auch an scharfen Dosen verletzen oder gefährliche Knochen und Verdorbenes fressen. Daher: einen festen Deckel verwenden oder den Mistkübel in einem geschlossenen Unterschrank verstauen. 

    + Ventilatoren und Klimaanlagen. Sie sorgen an heißen Tagen für angenehme Temperaturen in der Wohnung. Der Luftzug, den sie erzeugen, kann Tieren aber gehörig zusetzen. Erkältungen und Augenentzündungen sind häufige Folgen. An rotierenden Standventilatoren können sich Tiere zudem verletzen. 

    + Elektrische Leitungen. Kabel besitzen für Haustiere eine magische Anziehungskraft. Darauf herumkauen kann jedoch zu schlimmen Unfällen führen, das Tier kann sich damit auch strangulieren. Kabel daher in Kanälen oder Kabelboxen verstauen – oder so fixieren, dass sie nicht zur Gefahr werden können.

     

    Mein TIERplus Tierarzt weiß:

    „Verführerische Essensreste wie Knochen oder Gräten im Mistkübel, heiße Herdplatten, umfallende Bügeltische und Möbel oder elektrische Küchengeräte sind potenzielle Gefahrenquellen für Hund, Katze, Frettchen, Kaninchen und Co.“+

    Teilen:

Weitere Artikel:

< + Königliche Aasfresser

 

Ähnliche Artikel