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    • 23 Feb 17

    + ZECKENALARM!

    Zecken kümmern sich nicht um Jahreszeiten. Bereits sieben Grad Celsius reichen aus, um die Lebensgeister dieser blutsaugenden Tiere zu wecken.

    Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen drängt alles in die Natur. Doch bereits im zeitigen Frühjahr beginnt auch wieder die Zeckensaison – die besonders für Hunde zur Gefahr werden kann. Zecken sind nicht nur lästige Plagegeister und verursachen Hautreizungen und Juckreiz, sie können auch auf Tiere schwerwiegende Erkrankungen übertragen.

    Holzbock (siehe Foto), Auwaldzecke und die Braune Hundezecke sind die drei Arten, die sich besonders leicht in Hundefelle verkriechen. Sie sind zwischen 2,5 und 5 mm groß, erreichen aber, wenn sie vollgesogen sind eine Größe bis zu 11 mm.

    Vorbeugen ist die beste Medizin
    Borreliose, Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Hepatozoonose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zählen zu den Erkrankungen, die eine Zecke auf ihr Tier übertragen kann.

    Die wichtigste Vorbeugemaßnahme ist das gründliche Absuchen des Tieres nach jedem Spaziergang und die sofortige Entfernung der Zecke. Verwenden Sie dafür eine Zeckenschlinge, die sehr einfach und sicher in der Handhabung sind, sodass Sie auch bei lebhaften Hunden die Zecke mit einem Griff entfernen können. Ihre TIERplus Tierärzte zeigen Ihnen gern die richtige Anwendung.

    Wichtig ist auch die Anwendung eines Zeckenschutzmittels. Sie minimiert die Gefahr des Auftretens durch von Zecken auf Hunde übertragbare Erkrankungen, wie die oben erwähnte Babesiose, Borreliose etc.

    Viele unterschiedliche Präparate gegen Ektoparasiten sind im Handel erhältlich. Aber nicht alle wirken gegen Zecken. Wir empfehlen auch hier, sich vertrauensvoll an Ihren TIERplus Tierarzt zu wenden, er berät Sie gerne über die geeigneten Mittel.

    Schützen Sie Ihren Hund - Impfen hilft!
    Diese Infektionskrankheiten stellen nicht nur ein enormes Risiko für ihren Hunde dar, sondern auch die Behandlung im Krankheitsfalle selbst ist eine große Belastung, auch für Sie als Tierbesitzer: Bewegungsunlust, Lahmheit oder neurologische Beschwerden sind einige Symptome dieser Erkrankungen. Eine tierärztliche Behandlung ist in jeder Hinsicht aufwendiger als eine vorbeugende Impfung.

    Gegen die Borreliose und Babesiose existiert ein Impfstoff. Doch Achtung: auch wenn die Impfungen landläufig „Zeckenimpfung“ genannt wird, schützt sie NICHT vor einem Befall durch Zecken oder einen Zeckenbiss, sondern nur gegen die von den Zecken übertragenen Infektionskrankheiten.

    TIERplus TIPP:
    Kontrollieren Sie nach jedem Spaziergang die bevorzugten Stellen beim Hund, an denen sich die Zecken leicht und schnell festsetzen: Schenkel- und Ellbogenfalte, Ohrränder, Schnauze und zwischen den Zehen.

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