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    • 02 Apr 18

    + Fit ins hohe Alter!

    Wie die richtige Fütterung dazu beitragen kann, vierbeinige Senioren gesund zu halten.

    WANN SPRICHT MAN VON SENIOREN?

    Als Senioren bzw. „im fortgeschrittenen Alter“ bezeichnet man Tiere in der 2. Hälfte der Lebenserwartung – Katzen und kleine Hunde (bis 10 kg) ab 10 Jahren, mittelgroße Hunde (bis 25 kg) ab 8 Jahren, große (bis 50 kg) ab 7 Jahren und Riesenrassen (ab 50 kg) sogar ab 5 Jahren. Umgerechnet in Menschenjahre wäre das ab etwa 50. 

    KÖRPERLICHE VERÄNDERUNGEN IM ALTER

    Abbau von Muskelmasse, Zunahme des Körperfettanteils verminderte Bewegungslust Zunahme des Schlafbedürfnisses verminderte Leistungstoleranz verminderte Entgiftungskapazität der Leber verminderte Nierenleistung verminderte Immunabwehr verminderte Sinnesleistungen (Sehen, Hören, Riechen) Haut- und Fellveränderungen. 

    WIE BLEIBT DER SENIOR TROTZDEM FIT?

    Die Geheimnisse ewiger Jugend gibt es leider auch bei Tieren nicht. Die wichtigsten Maßnahmen sind einfach:

    1. Übergewicht vermeiden! Im mittleren Alter sinkt der Energiebedarf – darum ist es sinnvoll, auf ein Futter mit geringerem Kaloriengehalt umzustellen.

    2. Bewegung machen! Auch Tiere mit Arthrosen sollen nach Möglichkeit bewegt werden – am besten in Form von Physiotherapie und Schwimmen. Auch Katzen können durch Spiele zu mehr Bewegung animiert werden.

    3. Auch das Durstgefühl nimmt im Alter ab. Mischen Sie Wasser zum Futter, „erinnern“ Sie ans Trinken oder geben Sie „Geschmack“ ins Wasser (Milch, Obers, Suppe, Saft).

    4. Auf eine gesunde Maulhöhle achten! Ist Zahnstein vorhanden, muss er vom Tierarzt in Narkose entfernt werden. Selbst fortgeschrittenes Alter ist kein Ausschlussgrund für eine Narkose – die positiven Auswirkungen der Zahnsanierung überwiegen in den meisten Fällen das Narkoserisiko!

     

    SINNVOLLE ERGÄNZUNGEN FÜR SENIOREN:

    + Omega-3-Fettsäuren haben eine entzündungshemmende Wirkung und werden daher bei chronischen Entzündungen empfohlen, wie Arthrose, Hauterkrankungen (Allergie, Atopie) und Niereninsuffizienz. Aber auch für die Gehirnfunktion sind Omega-3-Fettsäuren wichtig.

    + Glykosaminoglykane (Chondroitinsulfat, Hyaluronsäure) fördern den Aufbau von Knorpeln und können daher bei Gelenkentzündungen unterstützend wirken.

    + Ballaststoffe: Können sowohl bei Darmträgheit als auch bei Neigung zu weichem Stuhl helfen. Gut geeignet sind Flohsamen, Pektin oder Futterzellulose (oder eine Mischung davon).

     

    Ernährungssprechstunde mit Dr. Stefanie Handl
    Fachtierärztin für Ernährung und Diätetik und Diplomate ECVCN:

    + Mittwoch von 14.00 bis 18.00 Uhr, TIERplus Brunn am Gebirge
    + Samstag von 9.00 bis 13.00 Uhr, TIERplus Wien-Stadlau

    Bitte um Terminvereinbarung!

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